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Ihre Stimme für unsere Region

Die Landesregierung plant eine Gebietsreform in Thüringen. Die Zahl der bisherigen 17 Landkreise und 6 kreisfreien Städte soll deutlich reduziert werden. Der Kreistag des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt hat sich im Januar in einer Sondersitzung gegen eine Gebietsreform ausgesprochen und den Erhalt des Landkreises mit der Kreisstadt Saalfeld gefordert. Gleichwohl nehmen wir zur Kenntnis, dass mit der Verabschiedung des Vorschaltgesetzes die Weichen für eine Gebietsreform gestellt sind. Inzwischen ist offensichtlich, dass unser Landkreis seine Selbstständigkeit nach den Plänen der Landesregierung nicht wird erhalten können.

Als mögliche Partner bei einer Fusion kommen zwei benachbarte Landkreise in Betracht: der Saale-Orla-Kreis im Osten des Landkreises und der Ilmkreis im Westen.

Während es mit dem Saale-Orla-Kreis enge Verflechtungen gibt (Kombus, Thüringen-Kliniken, Abfallwirtschaft, künftiger Zweckverband Thüringer Meer, Zugehörigkeit zur gleichen Planungsgemeinschaft, gleicher Bundestagswahlkreis, gleicher IHK- und HWK-Bezirk und viele mehr), bestehen nur wenige Verbindungen in Richtung Ilmkreis.

Eine Veränderung bzw. Neuausrichtung bei der bestehenden Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung, der Abfallwirtschaft sowie im öffentlichen Personennahverkehr hätte voraussichtlich erhebliche Nachteile für die Bürgerinnen und Bürger sowohl im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt als auch im Saale-Orla-Kreis zur Folge.

Deshalb sprechen sich der Landrat, zahlreiche Bürgermeister, VG-Vorsitzende, Kreistagsmitglieder und Landtagsabgeordnete aus Saalfeld-Rudolstadt im Falle einer Gebietsreform für die Fusion mit dem Saale-Orla-Kreis aus.

Wenn Sie auch dieser Meinung sind, dann unterstützen Sie bitte die Kommunalpolitiker durch Ihre  Abstimmung. Das Ergebnis der Abstimmung soll dem Innenminister gemeinsam mit einer Resolution zur Bürgermeisterdienstberatung am 7. Oktober übergeben werden.

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